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(Quelle: Auswärtiges Amt; Stand: November 2007)
Aktuelle wirtschaftliche Lage Die spanische Volkswirtschaft konnte in den letzten 10 Jahren das BIP verdoppeln und erreichte 2006 einen Wert von 976 Mia €. Damit gehört Spanien zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt. Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 98 % (2006) des EU-Durchschnitts hat das Land den mit dem EU-Beitritt 1986 begonnen Konvergenzprozeß praktisch abgeschlossen. Im ersten Halbjahr erreichte die Wachstumsrate zwar noch 4%, wird sich im weiteren Verlauf des Jahres jedoch deutlich abschwächen. Die Hälfte des Wirtschaftswachstums der letzten 5 Jahre ist auf den Zustrom von Ausländern und die Ausländerbeschäftigung zurückzuführen. Mit 4,5 Mio. Ausländern liegt Spanien in der Spitzengruppe der EU und ist inzwischen Einwanderungsland Nr. 1 in Europa.
Hauptmotoren des Wachstums waren bislang die Bauwirtschaft und der Tourismus (mit einem Beitrag von jeweils 11% zum BIP) sowie der private Konsum. Die Gesamteinnahmen aus dem Tourismusgeschäft legten 2006 jedoch kaum zu, da die Besucher im Durchschnitt weniger Geld als im Vorjahr ausgaben. Insgesamt machte der Dienstleistungssektor im Jahre 2006 67% der Bruttowertschöpfung und 65% der Beschäftigung aus; Schwerpunkte lagen in den Bereichen Immobilien- und Finanzdienstleistungen. Die Inflationsrate, lange eines der Hauptprobleme der spanischen Wirtschaft, lag 2006 mit 2,73 % zwar noch leicht über dem EU-Durchschnitt, verringerte sich jedoch gegenüber dem Vorjahr um rund einen Prozentpunkt. Die Arbeitslosenquote - im Jahr 1994 noch bei 19,4% - reduzierte sich bis Mitte 2007 auf nur noch 8,0%.

F I N A N Z P O L I T I K

Positiv entwickelte sich die Staatsverschuldung, die im Zeitraum 2001 bis 2006 von 56 % auf nur noch 39,7 % des BIP reduziert werden konnte und damit einen Maßstab im europäischen Vergleich setzt. Diese Tendenz setzt sich fort: Der Haushalt für 2007 geht - wie schon im Vorjahr - von einem leichten Überschuss der gesamtstaatlichen Finanzen aus und setzt zugleich deutliche Prioritäten bei Forschung und Entwicklung (+30%), Bildung, Infrastruktur, Wohnungswesen und entwicklungspolititischer Zusammenarbeit.

A U ß E N H A N D E L U N D D I R E K T I N V E S T I T I O N E N

Obwohl Spaniens Exporte 2006 um 10,6% anstiegen und damit den größten Zuwachs der letzten sechs Jahre erreichten, weist die Handelsbilanz weiterhin ein großes Defizit auf (2006 80,5 Mrd. €), das nur noch von den USA übertroffen wird. Der negative Saldo kann durch die im Tourismus erwirtschafteten, traditionellen Überschüsse der Dienstleistungsbilanz (2006: + 20,1 Mrd. €) nicht mehr kompensiert wird.Die bei weitem wichtigsten Handelspartner sind die EU-Partner, die 70,3% der Ausfuhren aufnehmen und aus denen 56,2% der spanischen Einfuhren kommen. Haupthandelspartner ist Deutschland (vor Frankreich). Wichtigste spanische Exportgüter: Investitionsgüter, Automobile, nichtchemische Halbfertigprodukte und chemische Erzeugnisse.Ausländische Direktinvestitionen fielen nach Angaben des spanischen Industrieministeriums gegenüber dem Vorjahr um knapp 24%. Spanien wird vor allem von den EU-Partner (87%) als wichtiger Investitionsstandort angesehen. Nach Branchen geordnet richteten sich die Investitionen auf Immobilien-und Dienstleistungsaktivitäten, gefolgt von den Bereichen Transport und Kommunikation.Auch spanische Unternehmen aus dem Banken-, IKT- und Bausektor engagieren sich zunehmend im Ausland: Die Direktinvestitionen stiegen um 80% gegenüber 2005; Hauptempfänger waren Großbritannien, USA und Frankreich.

 

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